how to tweet with impactMacht ein Baum, der im Wald umfält, auch dann ein Geräusch, wenn niemand da ist, der dies „tweetet“ oder ein „selfie“ damit macht? Die Antwort ist: Wahrscheinlich nicht.

Heutzutage gelangen Nachrichten ohne Social Media bestenfalls sehr langsam oder schlimmstenfalls garnicht an die gewünschten Leser(innen). Daher ist es nicht wunderlich, dass traditionell erfolgreiche Medien wie die New York Times zunehmend auf die moderne Kommunikationsform vertrauen. Es geht um viel mehr als „trendy“ zu sein oder die juengere Bevölkerung anzusprechen; die schnellst ansteigende Nutzergruppe sozialer Netzwerke wie Twitter ist > 50 Jahre alt. Die New York Times investierte viel Zeit um Social Media komplett zu verstehen, effizient zu nutzen mit dem Ziel ihre „Online Voice“ zu erhoehen und die Ergebnisse sprechen für sich. Nach der neusten Studie von Digimind soll die New York Times über viel mehr Online Praesenz als neue Medienseiten wie Mashable, Buzzfeed und die Huffington Post, die nur online präsent sind, verfügen.

Es stellt sich die Frage, wie es die New York Times geschafft hat die „media du jour“ in ihrem eigenen Spielfeld zu überholen? Die Antwort ist klar und deutlich. Die New York Times hat gelernt wie man mit ihren Lesen am besten interagiert. Daraufhin wurde ein Artikel verfasst wie die New York Times dies effektiv erreicht hat. Dieser Artikel wurde auf Twitter gepostet und die Leser wurden weiter involviert.Clever, nicht wahr? Hier ist was Sie aus den sieben erfolgreichsten Twitter Strategien der New York Times für Ihr Unternehmen mitnehmen können.

#1. Nachrichten Regeln:

Die New York Times gibt an, dass Kurzmeldungen viele Besucher auf Ihre Twitter Seite locken, da diese dort auf regelmäßige Updates warten. Dennoch hebt die New York Times hervor, dass immer die Angemessenheit Ihrer Posts garantiert wird.

Auch fuer Marken gilt ein ähnliches Konzept. Wenn Sie möchten, dass viele User regelmäßig Ihre Twitter Präsenz besuchen, sollten Sie folgende Richtlinien berücksichtigen. Bemühen Sie sich eine vertraute Stimme sowie die Position eines Meinungsführers in Ihrer Industrie aufzubauen. So weiss jeder Follower, dass man bei Ihnen die up-to-date und relevantesten Informationen lesen kann. Abgesehen davon, sollten Sie Ihr Markenimage im Auge behalten, auf Kritik reagieren sowie eine Kombination aus eigenem und „fremden“ Content generieren. Letzteres trägt dazu bei, dass Sie sich als Meinungsführer positionieren, diese Position festigen und Diskussionen auf Ihrem Twitter Feed anregen. Die Kombination aller Aspekte führt zu Synergieffekten und trägt zu einer stärkeren Online-Praesenz Ihrer Marke bei.

#2. Lassen Sie Journalisten die Nachrichten vermitteln:

Tweets von Journalisten, die von der New York Times “re-tweeted” werden, führen zu einer größeren Responserate. Vertraute Journalisten interargieren direkt mit den Lesern auf Twittern, indem sie Nachrichten der ganzen Welt tweeten.

Die zugrundeliegende Idee ist simpel. Mensch-zu-Mensch Interaktionen sind meist effektiver als Mensch-zu-Business Interaktionen. Eins ist sicher, die Präsenz einer Marke auf sozialen Netzwerken wie Twitter ist das A und 0. Dennoch sollten Mitarbeiter eines Unternehmens zum tweeten motiviert werden, da dies die Marke „humanisiert“ und mehr Menschen bewegt werden mit Ihnen zu kommunizieren.

#3. Erweitern Sie Diskussionen mit Twitter:

Die New York Times gibt ihren Followern eine Stimme und involviert sie in Debatten und Diskussionen, die durch die gut organisierten sowie strukturierten Frage und Antwort Sessionen mit Reportern ermöglicht werden.

Der beste Weg Menschen in Online Diskussionen zu involvieren ist ihnen das Gefühl zu geben, dass ihre Meinung geschätzt wird. Dies setzt die New York Times in Praxis um. Oft werden Leserkommentare in Nachrichtensegmenten integriert, um andere Leser zu weiteren Diskussionen anzuregen. Im Business gelten dieselben Spielregeln; die Interaktion ist der Grundstein zum Aufbau einer Beziehung mit der Leserschaft. Folglich ist es wichtig auf Online-Kommentare über Ihre Marke oder Industrie zu reagieren und Ihren Followern das Gefühl zu geben, dass Sie  ihnen zuhören.

#4. Personell ausgestattete Twitter Accounts sind die besten:

Automatisierte Twitter accounts sind gefährlich, da man die Möglichkeit aufgibt Krisenpotenzial frühzeitig zu entdecken sowie einzudämmen; d.h. keiner kann die Krise kontrollieren bevor sie richtig hervorpocht.

Die New York Times erwarb diese Erkenntnis auf dem harten Weg, nachdem sie eine Geschichte „getweeted“ hatte, die besagte, dass ein Engländer zum ersten mal in 77 Jahren die Wimbledon Tennis Weltmeisterschaft gewonnen hat. Der Gewinner Andy Murray ist jedoch Schotte und die Gegenreaktion wurde bereits intensifiziert bis die New York Times ihren Fehler entdeckt hatte.

Dies war eine offensichtliche Lektion; behalten Sie Ihre Social Media Accounts kontinuierlich im Auge. Wenn Sie dies nicht tun, werden Krisen schnell eskalieren und Ihrem Markenimage schaden.

#5. Klarheit funktioniert besser als clever oder schwer verständlich zu sein:

Die New York Times gibt an, dass Schlichtheit und Direktheit in Posts ein erhöhtes Leserinteresse sowie Engagement begünstigen.

Ob Ihr eigener Content oder ein Post von einer dritten Person, der Titel sollte nicht unbedacht ausgewählt werden. Ein schwer verständlicher sowie unklarer Titel kann das Interesse potenzieller Leser beinträchtigen. Eine kleine editoriale Veränderung kann bereits lange Wege auf Twitter gehen, da User bevorzugen das anzuklicken was sie genau lesen möchten.

#6. Funktioniert ein Tweet einmal gut, senden Sie ihn ein zweites oder drittes mal:

Die New York Times postet einen populären Artikel zwei bis drei mal um mehr Klicks zu generieren, da davon ausgegangen wird, dass Menschen die den Artikel nicht gelesen hatten genauso interessiert wären wie diejenigen, die diesen lasen. Dennoch spielt die Balanz eine wichtige Rolle; Content der sich nicht weiter als relevant erwiesen hat, wird nicht wieder recyclt.

Populärer Content ist der sogenannte „König“ auf Social Media. Wenn Sie diesen haben, setzen Sie ihn in Szene. Maximieren Sie das Potential dieses Contents, indem Sie diesen mehr als einmal tweeten. Sehen Sie mehr Menschen diesen Content teilen und „Lärm“ (Noise) über Ihre Marke generieren.

#7. Überraschungen:

Gegen aller Erwartungen war der Nischencontent der New York Times der populärste und es ist oft schwierig herauszufinden weshalb genau. Fakt ist allerdings, dass jede Publikation, die diese Art von Content beinhaltet durch Celebrity shares angekurbelt wird.

Die letzte Lektion; Brand Botschafter.

Wenn Ihr Content von jemanden mit vielen Followern und viel Einfluss getweetet wird, führt dies zu einer höheren Visibilität und Reichweite Ihrer Marke. Daneben wird ein erneutes Interesse in Ihrem Content und ein potenzieller Anstieg in der Follower Anzahl erwirkt.

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Jerome Maisch
Marketing Manager @digimindci. Passionate about big data & social marketing. Photography, music and hiking lover

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