„Social Holiday“ – Teil 2: So werden Marken durch Online Marketing Teil der Reiseroute

blog-cViajeros digitales: El Social Media como fuente de inspiración de la Industria Turística

Wir haben uns angesehen, was der neue Weg zum Traumurlaub für die Tourismusbranche – mithilfe von Online Marketing – bedeutet. Im zweiten Teil zeigen wir, wie (Tourismus) Marken per Social Media Express Teil dieser Reiseroute werden können.

1. Inspiration!

Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram sind die Katalysatoren für moderne Reisepläne. Marken, die Sales und Engagement während der Reisezeit pushen wollen,  müssen sich zum Ziel setzen, über Social Media Kanäle zu inspirieren.

Reisen ist eine visuelle Aktivität! Bilder von malerischen Destinationen plus hilfreiche Insidertipps sind die optimale Kombination, um Fans und Follower zu begeistern. Ein tolles Beispiel dafür liefert die Sydney Adventure Webserie von Scott:

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Unterhaltsame Webisode als Inspirationsquelle

Inhalte sollen Reisende inspirieren und sie in den Mittelpunkt des Abenteuers stellen. Alternativ, sind starke, emotionale Kampagnen ideal, um von Kunden geteilt zu werden und den Erinnerungswert der Marke zu steigern. Das ist beispielsweise dem österreichischen Magazin Miss mit der „miss BFF Aktion“ gelungen:

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Ein Traum: Mit der besten Freundin um die Welt reisen!

2. Mobile first!

Man weiß es und doch kann es nicht oft genug gesagt werden: Es ist unumgänglich für Marken, alle Inhalte mobil-optimiert darzustellen. Websiten und Social Media Pages müssen in Punkto Format, Navigation, Bilder und Ladezeit angepasst werden – um den berühmten “thumb stopping content” (dt. daumenstoppender Inhalt) bereitzustellen.

3. Gespräche!

Soziale Medien leben von Konversationen und Engagement. Starten Travel Marketing Manager Gespräche mit Fans und Followern kann daraus eine gewinnbringende Beziehung entstehen. Anstatt agressiv verkaufen zu wollen, wird durch Gespräche die Position eines inspirirenden, vertrauenvollen Freundes, der viele Tipps und Tricks kennt, eingenommen.

Die „owned channel“ können für Inhalte genutzt werden, die Fans und Follwer dazu animieren zu interagieren und zu teilen. Außerdem ist es ratsam über „earned channel“ – von Influencern oder Markenbotschaftern – zu kommunizieren. So wie AirBnB die deutsche Bloggerin Nike Jane für die Marke begeistern konnte:

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AirBnb schickt Bloggerin Nike Jane auf Reisen

Jedoch muss beachtet werden, dass „non-owned channel“  wie Foren so unaufdringlich wie möglich genutzt werden. Dort empfinden User werbliche Inhalte als besonders störend.

Das Forum „Reddit Ask Me Anything (AMA)“ kann dazu genutzt werden, um Mitarbeitern eine Stimme zu geben und Transparenz zu gewährleisten. Das resultiert in einem erhöhtem Vertrauen in die Marke.

4. Information!

Eine simple Recherche auf Google sagt mehr als tausend Worte und zeigt, was Ihre Kunden brauchen oder wollen. Ein weiterer „Pfad zur Erleuchtung“ sind Foren:

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Durch Foren auf neuen Pfaden wandern

Was ist die richtige Reiseversicherung? Welches Hotel soll gebucht werden? Das und mehr beschäftigt Reisende. Hier müssen Ihre Inhalte ansetzen, um an (Google) Relevanz zu gewinnen und Ihren Website Traffic zu steigern. Das Zuhören und Verstehen Ihrer Kunden hilft Ihnen, bessere Inhalte, mit besseren Antworten auf potenzielle Fragen und Bedürfnissen zu liefern.

5. Zuhören!

Während B2C Unternehmen viele Interaktionen durch ihre „owned channel“ generieren können, ist die Tourismusindustrie dazu prädistiniert, Engagement auf anderen Kanälen zu finden: Reiseblogs und -vlogs, persönliche Social Media Accounts (z. B. Instagram Channel von Reisefotografen aber auch „normalen“ Reisenden) oder TripAdvisor und Reddit Foren.

All diese Kanäle für Destinationen, Marken und Services im Blick zu halten ist der Schlüssel zum Erfolg. Trends und Konversationen müssen beobachtet und die richtigen und wichtigen Details beachtet werden. All diese Informationen helfen nicht nur dabei, die Marke bekannt und bliebt zu machen sondern auch sich in Punkto Produktentwicklung und Kundenservice von der Konkurrenz zu differenzieren. 

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