Welche Insights lassen sich aus der Search Engine Reputation ableiten?

Das Social Media Monitoring ist aus dem Online-Reputation-Management nicht mehr wegzudenken, denn im Social Web werden Äußerungen und Diskussionen von Verbrauchern über Marken und Produkte sichtbar. Aus Marketing-Sicht ist dieses sog. Earned Media – die “verdiente” Online-Werbung, die man nicht bezahlen musste.

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Reicht Earned Media für die Analyse der Online-Reputation?

Die Earned Media ist eine Art von “kostenfreier” Online-Werbung im Gegensatz zu Paid Media (z.B. Google Adwords) und Owned Media (Brand Content auf eigenen Online- und Social-Media-Kanälen). Wenn man sich beim Online-Reputation-Management ausschließlich auf Earned Media fokussiert, läuft man Gefahr, das digitale Image der eigenen Marke zu verfälschen.

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Trotz der unendlichen Datenflut aus sozialen Medien und Netzwerken, gibt es immer noch die unwilligen oder passiven Internetnutzer, die im Internet möglichst wenig von sich preisgeben, geschweige denn sich öffentlich zu bestimmten Themen und Marken äußern.

Angesichts der seit 2012 angehenden Kontroversen um den Datenverkauf für Marketing-Zwecke bei Facebook könnten insbesondere die Deutschen dieser Gruppe angehören, da Datenschutz, Datensicherheit sowie die Privatsphäreeinstellungen die Top 3 wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines sozialen Netzwerks darstellen (s. Umfrage von Statista).

Aktive Nutzer von sozialen Netzwerken vs. “stille” Mehrheit

Im März veröffentlichte Statista die aktuellen Zahlen der aktiven Nutzerschaft nach Social Network. Dabei zählen als aktive Nutzer solche, die zumindest ein Mal pro Monat in das soziale Netzwerk einloggen. Von allen untersuchten sozialen Netzwerken hat Facebook weiterhin den größten Anteil aktiver Nutzer. Im Ranking der größten Web-Portalbetreiber der Welt liegt es hingegen bei weitem hinter Google: 858 Mio. gegen stolze 1.255 Mio Nutzer pro Monat! Es gehen nämlich 40 Tsd. Suchanfragen durch die weltweit beliebteste Suchmaschine pro Sekunde und aufsummiert ergeben sich etwa 3,5 Mrd. Suchanfragen pro Tag und 1,2 Billionen pro Jahr – eine Unmenge an Daten der “stillen Mehrheit” welche der schlaue Marketer nicht ungeachtet lassen sollte.

Was versteht man unter der Search Engine Reputation?

Die Trenderkennung im Suchverhalten der Internetnutzer gepaart mit der Analyse der Suchergebnisse ergibt die sog. Search Engine Reputation.  Die Suchmaschine von Google schlägt angefragte Begriffe mit seinem Dienst “Suggest” vor, auch bekannt als “Autocomplete”. Wenn Sie einen Suchbegriff bei Google eingeben, sehen Sie, welche Kombinationen dieses Begriffs am häufigsten gesucht werden – und dies kann sich je nach Land ändern – auf google.com sehen Sie eventuell andere Suchvorschläge als auf google.de.

Mit dem Feature Top Reputation von Digimind Social sehen Sie nicht nur ein paar Suchvorschläge, sondern auch den aktuellen Trend und können darüber hinaus die Sprache und das Land aussuchen, die für Sie relevant sind. Nehmen wir das Beispiel der Suchanfragen für “Air France” in Großbrittanien:

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Welche Insights kann man aus Top Search & Top Results gewinnen?

Der im Jahr 2009 in der Atlantik verunglückte Flug “Air France 447” von Paris nach Rio de Janeiro an erster Stelle auftaucht. Daraus lässt sich schließen, dass diese Flugkatastrophe immer noch im Kollektivgedächtnis verankert bleibt und eventuell als “top of mind” in einer Umfrage aufkommen könnte.

Der Trend für diese Suchanfrage ist stabil, während die Alltagsfragen bezogen auf eine Fluglinie wie das Check-in und die Gepäckzulassung im Trend aufsteigen. Indem Sie auf “Display full analysis” klicken, sehen Sie die Suchergebnisse, die die Internetnutzer sehen. Dadurch können Kundenservice-Verantwortliche die Qualität und die Klarheit der Informationen überprüfen. Für die Kundenzufriedenheit bei einem Service ist es essentiell, dass der Kunde möglichst schnell die Antworten auf seine Fragen findet und sich nicht lange auf der Unternehmensseite durchklicken muss. Daher wäre es nützlich, die Qualität und die Klarheit der Informationen auf diesen “Top Results” Webseiten zu überprüfen und diese möglichst kundenfreundlich zu gestalten.

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…und aus Top Concepts & Top Domains?

Unter Top Concepts im Feature Top Reputation von Digimind Social sind die am meisten in den ersten 1000 Suchergebnissen vorkommende Schlagwörter zu verstehen.  Bei der Analyse der Commerzbank in Deutschland, dass das Verbatim “aktueller Aktienkurs” zurzeit leicht ansteigt. Vermutlich steigt das Interesse an Aktien der Commerzbank – ob es Buy, Sell or Hold bedeutet müsste man in einer detaillierteren Analyse feststellen. Bei Top Domains sehen wir die Auflistung der Webseiten, die am häufigsten unter den Top 1000 Suchergebnissen erscheinen und in diesem Fall ist ein starker Aufstieg der Online-Version der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu beobachten, die anscheinend über die Commerzbank am häufigsten unter Online-Medien berichtet.

 

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