Falls Sie es vergessen haben sollten (immerhin hat Silvester oft eine vernebelte Wirkung auf die Erinnerung): Ein neues Jahr hat begonnen – Hallo, 2016 und vor allem Hallo, neue (Marketing) Möglichkeiten! Möge die Marketing Macht mit Ihnen sein. Denn im neuen Jahr erwarten Sie einige Veränderungen in der digitalen Welt, der endlosen sozialen Netzwerke und ebenfalls im Digimind Social Monitoring. Und damit Sie nicht in diesen verworrenen Netzen verloren gehen, folgen hier 5 Fakten, die Sie in diesem Jahr wissen sollten, damit Ihr Marketing dem Ihrer Mitbewerber einen Schritt voraus ist.

1. Digital vs. analog – „Fernseher wird für Neue Medien von geliebter Werbung verlassen“

Lieber Fernseher,

Es liegt nicht an Dir, aber leider habe ich jemand anderen gefunden. Neue Medien und ich, wir passen einfach besser zusammen.

Es tut mir leid,

Online-Werbung (ehemalige TV-Werbung)

Unerhört, aber wahr, die jungen neuen Medien ziehen immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und lassen so das etwas ältere Medium aka Fernseher quasi im Regen stehen – zumindest im Bereich der Werbung. Zwar waren Anzeichen für diesen Trend bereits in 2015 erkennbar, dennoch wird die Auswirkung dieser Entwicklung in 2016 noch stärker zu spüren sein, denn die Investition in Online-Werbung wird die der TV-Werbung übersteigenMad Men Fans wissen, wie sehr Werbemacher dem Fernseher jahrzehntelang verfallen waren und daher ist dieser Trend ein entscheidender Schritt ins neue (online) Zeitalter.

In 2016 wird die Investition in Online-Werbung die der TV-Werbung übersteigen.

2. Social Media vs. Suchmaschinen – „Social Media holen auf im Kampf um die Suche nach Produktinformationen“

Sie denken darüber nach, ein neues Produkt zu erstehen oder einen Service auszuprobieren? Aber wissen noch nicht recht, auf welche Marke Sie vertrauen sollen? Als avancierter Internetnutzer greifen Sie daher auf

a) Suchmaschinen

b) Social Media

zurück. Auch wenn immer noch eine Vielzahl der Internetnutzer an die Allwissenheit der Suchmaschinen glauben, vertrauen immer mehr Suchende (u.a. ein Drittel der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen) auf die Informationen und Ratschläge bezüglich Marken, die sie in sozialen Netzwerken finden können. Denn diese werden oft als authentischer und glaubwürdiger eingestuft – zumindest von jüngeren Generationen. Aber nicht verzweifeln liebe Suchmaschinen, immerhin bleiben Euch vor allem zahlreiche 55- bis 64-Jährige treu.

Social Media sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz der Suchmaschinen, besonders im Bereich der Produkt-Recherche

 

(Suchmaschine vs. soziale Netzwerke kategorisiert nach Altersgruppen, Quelle: GlobalWebIndex Trends16)

3. Web & Apps – „Die Invasion der Videos geht weiter, wird jedoch kürzer“

Auch Dir, liebes Bild, müssen wir leider mitteilen, dass Du an Wichtigkeit verlierst – denn Videos, die liegen einfach im Trend. Bereits seit 2011 gewinnt dieses Medium mehr und mehr Herzen und beim Anblick der folgenden Zahlen ist Abstreiten zwecklos: Täglich werden um die 8 Milliarden Videos auf Facebook geteilt, 7 Milliarden auf Snapchat und die Tendenz ist steigend. Zwar wirkt diese Video-Invasion erst einmal einschüchternd, dennoch sollte man hier beachten, dass Videos im kürzeren Format besser ankommen. Die meist geteilten Videos belaufen sich daher auf eine Länge von 5 bis 15 Sekunden. Somit also kein Wunder, dass Social Media zunehmend auf Tools setzen, die Short-Form-Videos unterstützen. So hat Instagram gerade erst die Boomerang App mit 3 Sekunden Videos eingeführt – es wird also noch kürzer.

Videos - je kürzer desto besser

(Durchschnittsangaben bezüglich der Zeit, die US Internetnutzer mit digitalen Aktivitäten verbringen)

4. Smartphone vs. Desktop – „Internetnutzung über das Smartphone schlägt Internetzugang via Computer“

Dass Smartphones nicht mehr wegzudenken sind, ist nichts Neues: Internet egal wo und zu jeder Zeit hat einfach seinen Reiz. Was jedoch neu für das Jahr 2016 sein wird, ist, dass es nicht nur „Mobile first“, sondern „Mobile only“ heißen wird. Bereits in 2015 hatte Facebook 78 % seiner Werbeeinahmen Handys zu verdanken, während mehr als 50% der Suchen in Google via Smartphone getätigt wurden. Dazu kommt noch der Fakt, dass sage und schreibe 51 % der Internetnutzung über das Handy stattfindet. Hierbei verliert aber nicht nur der Computer, sondern dieser Trend geht ebenfalls auf die Kosten anderer Freizeitaktivitäten.

51 % der Internetnutzung in 2015 fand via Handy statt

(Internetnutzung – im Vergleich Handy und Computer, Quelle: Die Studie Internet Trends KPCB von Mary Merker)

5. Der Umgang mit persönlichen Daten – „Social Life, Social Sorge“

Der Umgang mit persönlichen Daten war bereits 2015 ein heißumstrittenes Thema, schließlich sind 61 % der Deutschen darüber besorgt, was eigentlich mit den Daten, die Sie im Internet preisgeben, geschieht. Ja, Fragen wie „Wer hat Zugriff auf meine Daten? Was geschieht mit meinen Daten? Wie sicher sind Social Media?“ nisten sich im Kopf vieler Internetnutzer ein. Daher heißt es für Unternehmen, wie gewinne ich das Vertrauen meiner Kunden?

 61 % der Deutschen sind besorgt um Ihren Datenschutz

(Im Vergleich 9 Länder & wie viel Prozent der Befragten sich um die Sicherheit ihrer Daten sorgt)

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