Social Media: Wie erstelle Ich ein Dashboard für meinen Chef? Teil 1

Ein Dashboard ermöglicht Ihnen im Rahmen eines Business Intelligence Projektes eine Übersicht der Analyseergebnisse zu haben. Diese Übersicht soll dann mit Kollegen geteilt werden, damit jeder die aktuelle Situation des Unternehmens versteht und darauf agieren kann.

In diesem Beitrag, werden wir Ihnen bei der Erstellung eines Dashboards helfen.

1. Welche Bedürfnisse haben die Nutzer?

Für die erste Etappe, der Erstellung ein Dashboard, müssen Sie erstmals verstehen was von den Nutzern der Plattform erwartet wird. Die Nutzer sind in der Regel Intern, also Mitarbeiter und Manager. Die Erwartungen der Nutzer kommen vor allem auf die Erfahrung Ihrer Kollegen an. Jemand der im Bereich Social Media und Business Intelligence arbeitet, kennt sich mit solchen Themen wahrscheinlich besser aus, als jemand aus der Finanz- oder Personalabteilung. Der Gebrauch von Social Media im Unternehmen ist nicht mehr ausschließlich für die Marketingabteilung, es wird auch zunehmend von anderen Abteilungen benutzt.

Wenn Sie die Bedürfnisse und Arbeitsweise Ihrer Kollegen schon in etwa verstehen, können Sie mit dem ersten Entwurf beginnen. Zeigen Sie Ihren Kollegen welche Möglichkeiten Sie haben und wie ein Dashboard ihre Arbeit vereinfacht. Bei der Erstellung der „Version 1.0“ können Sie kreativ werden: Visualisierung der Online-Diskussionen und Artikel, Graphiken und Key Performance Indikatoren (KPI) können Sie im ersten Schritt selbst entscheiden.

Keine Sorge, wir werden Ihnen mit den folgenden Fragestellungen dabei helfen:

  • Welche KPIs messen die Aktivitäten der Unternehmen? Sind Sie mit unseren Social-Media-Aktivitäten verbunden?
  • Wie oft haben Sie vor dieses Dashboard zu verwenden?
  • Welche Bedürfnisse haben Sie zurzeit? Müssen Sie eine Marketing-Kampagne oder die Implementierung eines neues Produktes analysieren?
  • Braucht jede Abteilung das selbe oder soll für jede Abteilung nur das wichtigste gezeigt werden?
  • Wie wird meine Abteilung organisiert? (Die Struktur der Abteilung spielt eine Rolle auf die Gesammtpräsentation, wie wir später sehen werden)

Je mehr Sie sich mit solchen Fragen beschäftigen, desto besser werden Sie verstehen, was Sie mit einem Dashboard erreichen wollen.

2.  Wie präsentiere Ich meinen Dashboard?

Wie wir oben gesehen haben, ist die Präsentation Ihres Dashboards von Ihren Kollegen abhängig: Was ist Ihre Arbeitsweise? Wie analysieren und berichten Sie Ergebnisse?

Das Endziel eines Dashboards, ist eine Übersicht der Leistungen des Unternehmens zu bekommen und diese mit Kollegen zu teilen. Ihre Kollegen werden diese Informationen für ihre eigenen Zwecke gebrauchen: Berichte, PowerPoint Präsentationen usw.

Wenn Ihr Unternehmen Aktivitäten im Ausland betreibt, ist es Sinnvoll, dass die Informationen der verschiedenen Länder in derselben Übersicht gezeigt werden. So können Sie einfacher Länder vergleichen.

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3. Wie erstelle Ich mein Dashboard?

Wie Sie Ihr Dashboard gestalten hängt vom Ziel des Unternehmens ab und sieht deshalb von einem Unternehmen zum anderen anders aus:

A. Dashboard nach Prozessen

Ein Beispiel für die Marketingabteilung ist die Konversionspfad-Analyse, mit fünf Etappen, die folgend ablaufen:
Markenbekanntheit > Beschaffung > Interaktion > Zufriedenheit > Umwandlung.

Ein Social Media Dashboard soll die selbe Anzahl an Fenster oder Registerkarten haben, wie Phasen des Konversionspfads. Damit können Sie per Phase, die wichtigsten Daten zu Produkten oder Märkten visualisieren.

B. Dashboard nach Social-Media-Kanälen

Sie können Ihr Dashboard je nach Social-Media-Kanal trennen: Medien, Facebook, Blogs, Instagram, Twitter, Pinterest, LinkedIn… Damit Sie eine klare Übersicht der Social-Media-Aktivitäten haben, ist es hilfreich diese Kanäle in zwei weitere Kategorein aufzuteilen: Earned media und Owned media, bzw. Kanäle die über Ihr Unternehmen sprechen und Ihre eigenen Social-Media-Kanäle.

C. Dashboard nach Märkten/Regionen

Diesmal wird Ihr Dashboard in Regionen oder Märkte aufgeteilt, wie wir vorher erwähnt haben.

4. Synthetisch und detailliert Vorgehen

Denken Sie daran, dass ein Dashboard bei der Übersicht der Unternehmensaktivitäten helfen soll. Deshalb sollen alle Dateien und Indikatoren berücksichtigt werden. Aus praktischen Gründen, sollten Sie zwei verschiedene Übersichten kreieren: eine synthetische Sicht, mit den wesenlichen Inforamtionen sowie eine Sicht, die die täglichen Aktivitäten darstellt (Dateien, die eine schnelle Reaktion ihrerseits verlangen und die einen starken Einfluss auf Geschäfts-Ergebnisse haben können).

Wie sehen Dashboards bei Ihnen aus? Welche Tipps würden Sie für die Erstellung eines Dashboards vorschlagen?


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